Können Sie sich vorstellen, in ein Objekt in Tokio oder New York zu investieren, ohne den dortigen Markt zu kennen? Sie haben gewiss schon von den gigantischen Mieten in Tokio gehört - aber kennen Sie die dortigen Verhältnisse, geschweige denn die japanische Mentalität? Wenn Sie jedoch den Vorteil ferner Märkte nutzen wollen, so brauchen Sie i. d. R. institutionelle Unterstützung, z.B. durch ausländische Immobilienfonds.
Ausländische geschlossene Immobilienfonds beteiligen sich an Gewerbeimmobilien ( z. B. Bürohäuser, Kinos, Einkaufsmärkte etc.) oder großen Wohnanlagen in der ganzen Welt. Dabei stehen die Objekte und die Investitionsgesamthöhe meistens von vornherein fest. Eine Kapitalanlage in Immobilien bedeutet eine Investition in Realvermögen, deren wesentlicher Vorteil als Sachwertinvestition im allgemeinen im Inflationsschutz besteht. Fortlaufende Preissteigerungen führen langfristig zu höheren Mieterträgen.
Als Privatanleger können Sie sich über einen geschlossenen Immobilienfonds an den Wertsteigerungen von Immobilien und deren Vermietungserfolgen in der ganzen Welt beteiligen.
Ein Immobilienfonds setzt sich aus
- Eigenkapital (eingesammelte Beträge der Investoren) und
- Fremdkapital (das Darlehen, das der Fonds selbst aufnimmt)
zusammen und unterscheidet sich kaum von inländischen Immobilienfonds.
Sobald das Geld für das gesamte Investitionsvolumen gesammelt worden ist, wird der Fonds "geschlossen" und steht somit von vorneherein nur für eine begrenzte Anzahl an Anlegern zur Verfügung. Daher auch der Begriff "geschlossener Immobilienfonds". Die Vertragslaufzeit hängt vom jeweiligen Objekt und dem Initiator ab und beträgt regelmäßig zwischen 7 - 20 Jahre. Auch eine Laufzeit von 30 Jahren ist möglich, so dass man sicherstellen sollte, während dieser Zeit das Geld nicht zu benötigen.
Eine vorzeitige Auflösung von Verträgen ist meist nur schwer und dann auch nur mit Verlusten möglich.
Über Gewerbeimmobilien erreichen die Anleger oft Erträge, die deutlich über ein Einzelinvestment im klassischen Wohnungsmarkt liegen. Der Ertrag resultiert aus der Miete, die während der Laufzeit ausgeschüttet und dem Verkaufspreis der Immobilie, der am Ende der Laufzeit erzielt wird. Meist liegen die Anfangsausschüttungen zwischen 7 - 9 Prozent p. a. und steigen in der Regel an, so dass effektive Rendite zwischen 6 - 9 Prozent p. a. erzielt werden können (in Abhängigkeit vom individuellen Steuersatz). Allerdings bringen Ihnen die bislang geltend zu machenden Anfangsverluste durch einen bestimmten Steuerstundungseffekt ab dem 11.11.2005 keine Liquiditätsvorteile mehr.
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