Der Kredit für Beamte ist eine spezielle Form des Darlehen
Kreditanbieter gewähren diversen Berufsgruppen günstige Kredite. Zu dieser ausgewählten Klientel gehören auch Beamte und langjährige Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, die im Angestelltenverhältnis auf Lebenszeit arbeiten. Das können beispielsweise Lehrer oder Polizisten, Berufssoldaten u.a. Beamte sein. Banken haben erkannt, dass diese Berufsgruppen besonders sicher im Sinne der Bank sind, denn wer als Beamter einen Darlehen haben möchte, hat eine entscheidende Voraussetzung - ein sicheres, festes, kontinuierliches Einkommen, das nicht durch Arbeitslosigkeit oder ständige berufliche Veränderungen gefährdet ist. Deshalb haben sich einige Finanzanbieter das monatliche Einkommen zu Nutze gemacht und gewähren für diese Sicherheit einen preislich vorteilhaften Kredit für Staatsbedienstete.
Ein solcher Kredit ist direkt auf den Beamten zugeschnitten und kann durch Online Konditionen noch zusätzlich attraktiv werden.
Ein Beamtenkredit kann, wenn er online abgeschlossen wird, nochmal bis zu bis zu 1,5 Prozentpunkte günstiger sein, als wenn er in der örtlichen Bankfiliale beantragt wird. Dass Banken in Konkurrenz zueinander stehen, hat den Vorteil eines Kredites für Beamte noch verstärkt, denn dieses sichere Potential an Geld, mit dem die Bank zu Laufzeiten des Kredits arbeiten kann, ist nicht zu unterschätzen.
Ein Beamtenkredit hat in der Regel besonders niedrige Zinssätze mit vergleichsweise langen Laufzeiten. Im Einzelfall kann bei einem solchen Kredit geprüft werden, ob ein zinsgünstiges Beamtendarlehen oder lediglich ein herkömmlicher Ratenkredit beansprucht werden kann. Das kann z. B. bei Beamten auf Probe der Fall sein.
Inzwischen bieten aber einige Banken auch Beamten auf Probe einen zinsgünstigen Kredit an und man kann als Beamter auf Probe noch zusätzlich vergleichen, welche Finanzierungsform bis zur vollständigen Verbeamtung die günstigste ist. Von der Form her ist ein derartiger Kredit (auch Beamtendarlehen genannt) eine beliehene Renten- oder Lebensversicherung. Als Beamter schließt man also gleichzeitig einen Darlehensvertrag ab und eine Renten oder Lebensversicherung, die maximal bis zur Höhe der Versicherungssumme beliehen werden darf.
Beim Kredit für Staatsbedienstete wird nach dem Abschluss der Lebensversicherung der von der Bank bewilligte Beamtenkredit auf das vorgesehene Konto überwiesen. Man zahlt während der Laufzeit des Kredits für Beamte dann die monatlichen Zinsen für das Darlehen und die Versicherungsprämie. Bei Fälligkeit der Lebensversicherung wird der Kredit oder das Beamtendarlehen automatisch getilgt. Beim einem derartigen Kredit schützt die Lebensversicherung den Versicherungsnehmer auch im negativen Fall eines vorzeitigen Todes.
Hier wird der Kredit für Beamte aus der Lebensversicherung getilgt und die Angehörigen erhalten einen eventuell vorhandenen Überschussanteil ausbezahlt. Der Zinssatz bleibt während der gesamten Laufzeit konstant und ist nicht variabel.
Die maximale Höhe hängt von dem monatlichen Nettoeinkommen des Beamten ab. Normalerweise beträgt die Kreditsumme ungefähr das 20fache des Nettogehalts des Beamten. Manche Finanzinstitute gewähren sogar noch höhere Prozentanteile des Nettogehalts, denn die Sicherheiten sind ja sehr hoch, sodass die Rückzahlung fristgerecht erfolgen kann.
Allerdings darf die Kreditsumme nicht höher als die Versicherungssumme liegen, denn diese bietet die eigentliche Sicherheit für die Bank. Das Geld aus einem solchen Kredit ist frei verfügbar und nicht an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden. Ein Beispiel für einen solchen Kredit kann das Beamtendarlehen der DSB-Bank sein. Es ermöglicht eine Kreditsumme von 10.000 bis 120.000 Euro und hat eine Festzinsgarantie für die gesamte Laufzeit.
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