Auch im Jahr 2010 kann man eine Tagesgeldkonto gut brauchen
Jeder Mensch muß sparen. Viele haben noch ein Sparbuch, das wird aber immer mehr von einem Tagesgeldkonto abgelöst. Tagesgeld hat einige Vorteile gegenüber einem Sparbuch. Die Zinsen bei einem Sparbuch zum Beispiel liegen oft unter der Inflationsrate und somit wird das Geld mit der Zeit immer weniger. Bei einem Tagesgeld ist dies nicht der Fall, da sind die Zinsen doch um einiges höher. Es gibt einige Anbieter, die ein Tagesgeld offerieren.
Das Tagesgeld wird meist von Direktbanken angeboten, also Banken, die ausschließlich im Internet fungieren. Eröffnet man ein Konto bei einer Direktbank, ist das Geld immer täglich verfügbar. Das Tagesgeld kostet keine Kontoführungsgebühren und ist grundsätzlich abgesichert. In den letzten Jahren sind immer mehr Tagesldanbieter am Markt erscheinen und da sich Zinsen am Markt orientieren, können sie auch schwanken. Allerdings waren die Zinsen immer höher als auf einem Sparbuch, manchmal sind sie sogar höher als die Zinsen auf einem Festgeldkonto.
Online Direktbanken sind immer mehr im Kommen und bieten Tagesgeld deshalb so günstig an, weil sie keine Filialkosten und Außendienstkosten haben. Diese Einsparungen werden direkt an den Kunden weiter gegeben. Viele Direktbanken bieten den Kunden zu einem Tagesgeld auch eine kostenlose Kreditkarte an, mit der man weltweit an Geldautomaten Bargeld abheben kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kontoführung online läuft und man sich somit den Gang zu Bank spart. Auch die Kontoauszüge werden online angeboten. Dadurch, dass das Tagesgeld der Einlagensicherung unterliegt, die vorgeschrieben ist, ist das Geld genauso sicher wie bei jeder herkömmlichen Bank. Die Einlagensicherung für Deutschland beträgt 90 % bei 20.000 €, dennoch bieten die Banken auch höhere Sicherungen an.
Auch die Eröffnung ist sehr einfach, im Internet kann man die erforderlichen Anträge herunterladen und der Bank zuschicken. Ein Tagesgeldkonto kann nicht als Girokonto genutzt werden, allerdings wird ein Girokonto als Referenzkonto benötigt. Auf das Girokonto wird das Tagesgeld auf Anweisung des Kunden überwiesen. Nach einer Prüfung durch die Bank und einer Beglaubigung durch eine Postfiliale erhält man in der Regel eine sofortige Freischaltung für das Tagesgeld. Dieses Tagesgeldkonto hat keine Kündigungsfrist und kann sich somit immer den persönlichen Verhältnissen des Kunden anpassen. Dennoch ist einiges zu berücksichtigen, denn es gibt Banken, die einen Mindest Geldeingang vorschreiben und auch die Zinsen sind von Bank zu Bank verschieden. Man sollte deshalb das Internet zu Informationen für ein Tagesgeld nutzen, da es viele Vergleichsanbieter gibt. Diese haben alle Anbieter aufgelistet und miteinander verglichen, somit ist es für den Kunden einfacher das passende Konto zu finden.
Wichtig ist auch der Bank einen Freistellungsauftrag für das Tagesgeld zu übermitteln. Ist dies nicht geschehen, zahlt die Bank 30 % des Zinsertrages an das Finanzamt. Es müssen allerdings die Grenzen des Sparerfreibetrages eingehalten werden, diese sind für Alleinstehende 801 € und für Verheiratete 1602 €. Es ist auch möglich diese Beträge auf verschiedenen Konten zu splitten.
Auch die Zahlung der Zinsen des Tagesgeld sollte nicht vergessen werden. Das ist wichtig, um als Kunde flexibel zu sein. Ein Tagesgeld lohnt sich nur, wenn die Zinsen monatlich oder nach jedem Quartal gezahlt werden. Die Kontoführung sollte auch kostenlos sein. Weiterhin sollte man die Anlagehöhe für ein Tagesgeld nicht vergessen. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass die Anlagegrenze möglichst hoch angesetzt wird. Denn ob man nur einen Euro anlegt oder 500 € ist unerheblich - das Zinsniveau bleibt beinahe gleich. Liegt die Anlagegrenze allerdings zu niedrig und wird überschritten, wird dieses Geld geringer verzinst als der Rest. Ein Tagesgeldkonto lohnt sich fast immer, auch im Jahr 2010.
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