Um ein Girokonto 2010 eröffnen zu können, sollte man sich genau erkundigen, welche Bank die aktuell günstisten Angebote macht
Egal ob eine Rechnung bezahlt werden muss, ob wir Geld bekommen oder ob wir einen sicheren Ort für unser Geld haben wollen. Das alles geht nicht ohne ein Konto. Es müssen also regelmäßige Geldeingänge zu verzeichnen sein.
Mittlerweile bieten nicht nur die Filialbanken Girokonten an, sondern auch Direktbanken.
Eine Bank stellt ein Konto nicht ohne Gebühren zur Verfügung, da sie ihre eigenen Kosten decken müssen. Deshalb ist bei einem solchen Konto zu prüfen, welche Gebühren die Bank verlangt und wie hoch diese sind. Die Höhe der Gebühren schwankt stark und nicht nur zwischen den Filialbanken und den Direktbanken gibt es sehr grosse Unterschiede. Auch variiert der Preis stark zwischen zwei verschiedenen Filialbanken oder zwischen zwei verschiedenen Direktbanken.
Wenn Sie ein Konto eröffnen wollen, müssen Sie ihre Einkommensverhältnisse offenlegen und ihre Identität angeben. Diese Daten müssen die Banken laut dem Geldwäschegesetz machen und auch um Steuerhinterziehung zu verhindern. Minderjährige können ein Konto nur mit dem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten eröffnen. Auch kann das Konto sowohl vom Kunden als auch von der Bank fristlos gekündigt werden. Werden die Vorgaben eingehalten, dann steht der Eröffnung eines Girokontos nichts mehr im Weg.
Es ist aber dennoch ratsam, sich nicht nur auf eine Bank zu versteifen, sondern sich umzusehen und zu vergleichen, welche Bank was bietet und vor allem, was man für das Konto bezahlen muss. Wie hoch sind die Überziehungszinsen, die Kontoführungsgebühren, die Guthabenzinsen? Das sind alles Fragen, die vor der Eröffnung eines Girokontos bedacht und beantwortet werden müssen, sonst erlebt man am Quartalsende eine böse Überraschung. In der Regel bekommt man nämlich erst nach Abzug der Kosten vom Konto eine Benachrichtigung in Form von Kontoauszügen, und darin sind dann die Kosten für das zurückliegende Quartal verzeichnet. Auch sollte man dafür Sorge tragen, dass es nicht allzuoft Rücklastschriften gibt, denn diese kosten zusätzlich.
Viele Banken bieten das Girokonto 2010 an, umso wichtiger ist es, genau zu vergleichen, welches Angebote das beste ist
Die meisten Personen, die Internet besitzen und nutzen, werden auch Online – Banking betreiben. Meist ist so ein onlinegeführtes, von einer Filialbank zu Verfügung gestelltes, Konto günstiger, als wenn man alle Transaktionen mit Überweisungsbelegen am Bankschalter erledigt.
Aber wenn man nur Online Banking betreibt ist es sinnvoller, auch eine Direktbank in Erwägung zu ziehen.
Die höchsten Gebühren werden für Überziehung fällig, günstiger wird es wenn man mit der Bank einen bestimmten Rahmen, den man überziehen kann, festlegt.
Oft bekommt man von der Bank aber auch Zinsen für ein Guthaben auf dem Konto bezahlt. Das ist ganz unterschiedlich. Eine weitere Alternative wäre ein kostenloses Konto, das aber oft nicht gänzlich kostenlos bleibt, denn viele versteckte Kosten werden erst im Kleingedruckten sichtbar. Beim kostenlosen Konto wird aber oftmals ein Geldeingang in bestimmter Mindesthöhe vorausgesetzt.
Es ist einfach ein Konto zu eröffnen, wenn man die Kosten und Zinsen beachtet. Kann man auch auf den persönlichen Kontakt zum Bankberater verzichten, sollte man im Internet nach Direktbanken Ausschau halten, und dabei die Bedingungen, die das Konto voraussetzt, möglichst den eigenen Bedürfnissen anpassen. Man sollte genau wissen, wie viele Transaktionen man vornehmen wird - so kann man sparen, da die Kosten immer zusammengerechnet werden müssen, um das günstigste Konto ausfindig zu machen und dann auch zu eröffnen. Hat man beispielsweise nur 4-5 Transaktionen monatlich, so sucht man sich ein Konto mit niedrigen Kontoführungsgebühren. Muß man aber mehrere Transaktionen durchführen, so müssen die Kosten für die Transaktionen niedrig sein. Ein Vergleich lohnt sich, denn man sollte nichts verschenken und das nachher bereuen, weil man sich nicht genau informiert hat.



