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Nicht jedes Konto, das als gebührenfreies Girokonto angepriesen wird, ist es auch

Die Werbung verspricht es, im Internet sind tausende von Anzeigen zu finden, aber woher weiß ich es ganz sicher, ob man ein Konto ohne Gebühren eröffnen kann? Vor allem in der heutigen Zeit will man wo man kann sparen. Warum dann nicht auch bei einem Konto? Doch dieses ist manchmal gar nicht gebührenfrei sondern mit versteckten, nicht unerheblichen Gebühren gespickt. Diese versteckten Gebühren lassen die Kontonutzer oftmals aufschrecken, wenn sie vom Konto abgezogen werden.

Es gibt inzwischen einige Filialbanken, die ein Konto ohne Gebühren anbieten. Aber auch Direktbanken stehen dem in nichts nach und werben fleißig um Kunden, die sich oftmals durch ein Versprechen über ein Konto ohne Gebühren locken lassen und denken: Gebührenfrei heißt wirklich ohne jegliche Gebühren! Aber die Falle lauert in den AGB's der Banken. Denn dort sind die versteckten Gebühren verankert und viele lesen diese nicht. Ein Fehler, wie sich herausstellen kann.

Riskant wird es bei so einem Konto ohne Gebühren, wenn man es überzieht, denn da lauern die höchsten Zinsen. Da die Banken auch Geld verdienen müssen, setzten sie die Überziehungszinsen massiv hoch an.  Auch die Belegführung kostet bei vielen Konten dieser Art Geld und muß daher beachtet werden und v.a. muss verglichen werden. Die Filialbanken erheben auch oftmals Gebühren für das Zusenden der Kontoauszüge, falls man diese nicht selber am Kontoauszugsdrucker einholt.

Ein solches Konto wird man am günstigsten im Internet finden. Diese haben auch ein seht gutes „Rund um die Uhr“ Servicetelefon. Bei den Direktbanken fallen die Kosten für Filialanmietung weg und somit können sie es sich leisten, besonders günstige Konten anzubieten. Auch Filialbanken bieten ein Konten ohne Gebühren an, nur dass bei  einer Filialbank die restlichen Gebühren erheblich teurer sind als bei Direktbanken.

 

Vor allem bei Konten, die als gebührenfreies Girokonto angeboten werden, sollte man unbedingt die AGBs lesen

 

Schaut man sich zum Beispiel das „0 – Euro – Konto“ der Commerzbank an, wird einem klar, dass das nur für Arbeitnehmer, die einen Gehaltseingang über 1.000 € verzeichnen, gilt. Diejenigen, die das Konto ohne Gebühren wählen und nicht 1.200 €, sondern weniger verdienen, müssen 7,90 € Kontoführungsgebühren bezahlen. Auch für diejenigen, die das Konto ausschließlich online führen, fallen immerhin noch Gebühren in Höhe von 4,90 € an. Die Commerzbank bietet nicht mal Zinsen oder die Möglichkeit, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, an. Also ist das Konto ohne Gebühren alles andere als gebührenfrei. Obwohl erwähnenswert wäre, dass Neukunden bei ihrem ersten Geldeingang 50 € geschenkt bekommen. Genauso positiv zu werten ist es, dass man mit 820 Geschäftsstellen gut bedient sein müsste.

Schaut man sich aber das Konto der DKB Cash an, wird einem klar, warum es der Testsieger 2009 ist. Die DKB Cash bietet ein vollkommen kostenloses Internetkonto mit einer DKB Visa Card  an. Auch die Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen sind online kostenlos verfügbar. Man sieht also, dass es doch möglich ist ein gebührenfreies Konto zu eröffnen.

Wie so oft im Leben ist es auch bei einem gebührenfrei Girokonto nicht einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber es lohnt sich, die verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen, um ein auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Konto zu bekommen. Keine Bank bietet ein solches Konto an, ohne dabei an den eigenen Gewinn zu denken-  das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Direktbanken sowie auch Filialbanken lassen dem Kunden die Wahl, ob er ein Konto ohne Gebühren nimmt, das vollgesteckt ist mit versteckten Kosten oder ob sich der Kunde schlau macht und an seinen eigenen Vorteil denkt.