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Verbraucherministerin für mehr Transparenz im Bankensektor |
| Posted by Administrator (admin) on Jan 27 2010 |
Vor allem in Zeiten, wie diesen, in denen Banken ohnehin ein sehr schlechtes Ansehen genießen, sollte man eigentlich meinen, dass sie alles tun würden um ihr schlechtes Image wieder aufzupolieren. Offensichtlich ist dem aber nicht so. Zumindest lassen das die schlechten Ergebnisse des kürzlich erschienenen Bankentests der Zeitschrift Finanztest vermuten. Bei dem Test wurden verschiedene Banken hinsichtlich ihrer Anlageberatung überprüft. Von den 21 getesteten Finanzinstituten gelang es keinem über die Note „knapp befriedigend“ hinauszukommen.
Mittlerweile hat sich auch bei der Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) der Eindruck durchgesetzt, dass es vielen Banken nicht nur um das Wohl der Kunden geht, sondern eher darum, riskante Finanzprodukte an den Mann zu bringen. Um das in Zukunft zu vermeiden, schlägt die Ministerin nun eine stärkere staatliche Regulierung und bessere Kontrollen vor. Die Produktinformationsblätter, die Ende letzten Jahres vorgestellt wurden und eigentlich für mehr Transparenz in der Welt der Finanzprodukte sorgen sollten, konnten sich in den Banken bisher allerdings noch nicht durchsetzen.
Problematisch erscheint, dass die Anlageberater bei Vermittlung riskanter Finanzprodukte Provisionen bekommen, die Ihnen bei Vermittlung risikoloser Anlageformen entgehen würden. Somit finden sie sich schnell in einem Interessenskonflikt bei dem sich etliche Berater für ihre Provision entscheiden.
Last changed: Jan 27 2010 at 3:12 PM
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